Mittwoch, 21. Oktober 2009
"Ich war heute nacht mein eigener Held. Als familienbedingt alles den Bach runterging, ich um das Ableben lieber Angehöriger und ständige Sorgen und Ängste fürchten musste, wusste ich keinen Ausweg mehr. Zumindest sollten doch alle noch die Geburt von Max miterleben können. Wut, Verzweiflung, Stress und Panik machten sich breit, doch die Hilflosigkeit war das allerschlimmste. Als sich alles nicht mehr ändern liesse schlug ich Gott einen Deal vor. Ich würde mich Opfern wenn der Rest der Familie ein schönes Leben bei voller Gesundheit vor sich hätte. Ich rannte eine Treppe hoch in diesem Moment und als ich den Deal ausgesprochen hatte donnerte es ohrenbetäubend und überall schlugen Blitze ein. Ich dachte in diesem Moment der Deal sei angenommen und stand starr in Erwartung das mich ein Blitz jetzt treffen würde. Zweifel machten sich breit, ich wusste so einfach geht das auch nicht. Mindestens zwei Zusätze sollte der Deal noch haben. Meine Frau sollte direkt jemanden kennenlernen den sie mehr lieben wird als mich und die Geburt von Max hätte ich noch gerne erlebt. Allerdings war letzteres gegen Zusicherung das alles gut und gesund bei ihm ist Verhandlungsmasse. So sass ich dann da auf einer grossen Schaukel. Viel grösser als alles was ich je gesehen habe. Aufgebaut auf einem Platz in einem Industriegebiet. Obwohl ich nichts tat schaukelte das Ding wie verrückt, die Schaukel bewegte sich enorm ohne das hätte was dran ändern können. So schlug ich gegen alles mögliche gegen, beobachtet von 2 Jungen auf einer Brücke. Vermutlich der letzte Moment."
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